Die Idee mit dem Dreh
Kapseldrehverschluß oder Kork?
Wein, eines der ältesten Getränke der Welt! Durch Jahrtausende mit vielen ehrwürdigen Traditionen verbunden. Diese Traditionen, wir schätzen sie sehr, machen es uns aber auch schwer, irgendwelche Neuerungen beim Wein ausschließlich sachlich aufzunehmen.
Ein typisches Beispiel dafür, ist die Diskussion, die um den Flaschenverschluss entstanden ist, seit man neben dem alt vertrauten Korken immer mehr auch den Schraubverschluss verwendet.
Korken:
Die Rinde der Korkeiche wird als Rohstoff für den Naturkorken verwendet. Es handelt sich um ein reines Naturprodukt. Die Ägypter und Griechen verwendeten für den Verschluss ihrer Amphoren einen Stöpsel aus gebrannter Erde, den sie mit Bindfaden befestigt und mit Ton oder Pech abgedichtet haben. Die Römer haben ihre Weingefäße bereits mit Korken verschlossen. Aber erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Korken, statt der bis dahin verwendete Holzstöpsel, wieder entdeckt
Der Naturkork wurde dann am häufigsten zum Verschließen einer Weinflasche verwendet.
Die traditionelle Art eine Weinflasche zu verschließen, gerät aber immer mehr in den Hintergrund. Aus gutem Grund: Korkgeschmack ist der häufigste Weinfehler und könnte mit alternativen Verschlüssen verhindert werden. Aber auch Presskorken, Kunststoffkorken sind ebenso wenig zufriedenstellend, wie auch neue Korkbehandlungsmethoden.
Schraubverschluss:
Die einzige Alternative ist der Schraubverschluss. Er ist absolut geschmacksneutral. Deshalb wird er in jüngster Zeit immer mehr verwendet. Denn schließlich ist es unser Wein, den wir mit viel Mühe und Fleiß in Weinberg und Keller erzeugen, der vom Korken beeinträchtigt wird.
Vorteile des Schraubverschlusses:
kein Korkgeschmack
geschmacksneutal- kein Korkgeschmack
längere Lagerung
Lagerung kann auch stehend erfolgen
Flasche kann problemlos wieder verschlossen werden
Sämtliche Literflaschen der WG Palmberg werden in Zukunft mit einem Kapseldrehverschluss/Schraubverschluss versehen sein.
Zum Wohl die Pfalz